Familien- und Haushaltshilfe

Aufwendungen für eine Familien- und Haushaltshilfe sind bei Krankenhausbehandlungen, Rehabilitationsmaßnahmen und Anschlussheil- bzw. Suchtbehandlungen sowie einer vollstationären Pflege in angemessener Höhe beihilfefähig, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Der den Haushalt führende Beihilfeberechtigte oder der berücksichtigungsfähige Angehörige kann den Haushalt wegen seiner notwendigen außerhäuslichen Unterbringung nicht weiterführen oder ist verstorben;
  • im Haushalt verbleibt mindestens eine beihilfeberechtigte oder berücksichtigungsfähige Person, die pflegebedürftig ist oder das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat;
  • keine andere im Haushalt lebende Person kann den Haushalt weiterführen.

In Ausnahmefällen kann von diesen Voraussetzungen abgesehen werden.

Welche Aufwendungen für eine Haushaltshilfe angemessen sind, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

Der Eigenbehalt beträgt 10 Prozent der Kosten, mindestens 5 Euro, höchstens 10 Euro je Kalendertag.