Beihilfe bei Schwangerschaft: Dafür bekommen Sie Ihre Kosten erstattet

Die Freude bei den werdenden Eltern ist riesengroß: Nachwuchs kündigt sich an! Aber damit verbunden sind auch schon von „Punkt null“ an Untersuchungen, Geburtsvorbereitungskurse und vieles mehr.

Während der Schwangerschaft sind alle Maßnahmen beihilfefähig, die zur Schwangerschaftsüberwachung gehören. Dies sind etwa ärztliche Untersuchungen, Arznei- und Verbandmittel oder Krankenhausaufenthalte.

Auch Schwangerschaftsgymnastik- oder Geburtsvorbereitungskurse sind beihilfefähig, auch wenn sie von einer Hebamme oder sonstigen Angehörigen von Gesundheits- oder Medizinfachberufen, wie zum Beispiel Krankengymnasten, durchgeführt werden.

Die Leistungen von Hebammen während der Geburtsvorbereitung werden grundsätzlich erstattet. Sie müssen auch nicht ärztlich verordnet sein, wenn sie sich nach der Hebammengebührenordnung richten.

Bei der Höhe der Beihilfe gibt es während der Schwangerschaft keine besonderen Regelungen neben dem üblichen Eigenbehalt.

Künstliche Befruchtung

Wer für die Verwirklichung seines Glücks zum Kind medizinisch nachhelfen muss, bekommt die Aufwendungen für Maßnahmen zur künstlichen Befruchtung grundsätzlich ersetzt. Es gibt allerdings Einschränkungen. Unter anderem müssen die Paare verheiratet sein.

Tipp: Informationen rund um das Mutterschaftsgeld bekommen Sie beim Bundesversicherungsamt, Villemombler Str. 76, 53123 Bonn, und unter www.bundesversicherungsamt.de

Elternzeit

Auch während der Elternzeit endet die Beihilfeberechtigung nicht, sofern gar nicht oder weniger als die Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit gearbeitet wird.

 

Letzte Aktualisierung: 16.11.2016




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