Vorsorge

Bei Kindern bis 14 Jahren sind alle Vorsorgeuntersuchungen beihilfefähig, die eine Früherkennung von Krankheiten ermöglichen, die körperliche und geistige Behinderungen des Kindes verursachen können. Wie oft und in welchem Umfang diese Untersuchungen vorgeschrieben sind, ist in besonderen Richtlinien für die Ärzte festgehalten. Auch alle erforderlichen Schutzimpfungen, wie etwa gegen Tetanus oder Keuchhusten, werden von der Beihilfe übernommen.

Für Erwachsene ab 18 Jahren erstattet die Beihilfe die Aufwendungen für die Früherkennung von Krebserkrankungen. Bei Frauen ab 30 Jahren wird einmal pro Jahr ein Mammographie-Screening übernommen, bei Frauen ab 35 Jahren wird auch die Vorsorgeuntersuchung beim Hautarzt zur Früherkennung von Hautkrebs alle zwei Jahre bezahlt.

Bei Männern ab 50 Jahren wird einmal jährlich eine Untersuchung der Prostata und des Darms zur Früherkennung übernommen. Ebenso wie bei Frauen wird auch hier ab 35 Jahren die Hautkrebsvorsorge erstattet.

Schutzimpfungen (außer durch private Reisen veranlasste) und Vorsorgeuntersuchungen ab dem 35. Lebensjahr zur Früherkennung von Herz-, Kreislauf- und Nierenerkrankungen sowie Diabetes mellitus werden für Männer und Frauen gleichermaßen erstattet.

Auch für die Vorsorge beim Zahnarzt gibt es Beihilfen. Bei Kindern werden zwischen dem 3. und 6. Lebensjahr drei Untersuchungen in jährlichem Abstand bezahlt. Zwischen 6 und 18 Jahren sind alle Maßnahmen, die Zahn- oder Parodontose-Erkrankungen verhindern, sogar im halbjährlichen Abstand beihilfefähig. Ab 18 Jahren sind diese Vorsorgeuntersuchungen dann einmal im Jahr erstattungsfähig. Auch eine professionelle Zahnreinigung gehört zu diesen jährlichen Vorsorgeleistungen, die die Beihilfe erstattet.