Urlaub im Ausland

Krankheitskosten, die während eines Urlaubs im Ausland entstehen, sind grundsätzlich beihilfefähig.

Aufwendungen für Leistungen innerhalb der Europäischen Union werden wie Aufwendungen behandelt, die im Inland entstanden sind.

Aufwendungen für Leistungen außerhalb der Europäischen Union sind bis zu der Höhe beihilfefähig, in der sie im Inland entstanden und beihilfefähig wären. Davon ausgenommen sind unter anderem

  • ärztliche und zahnärztliche Leistungen bis 1.000 Euro je Krankheitsfall,
  • aus besonderen medizinischen Gründen vor Reisebeginn anerkannte Auslandsbehandlungen und
  • Behandlungen während einer Dienstreise, die nicht bis zur Rückkehr ins Inland aufgeschoben werden können.

Nicht beihilfefähig sind in aller Regel notwendige Übersetzungskosten für fremdsprachige Rechnungen.