Übergangsgebührnisse

Übergangsgebührnisse sind eine zeitlich befristete finanzielle Unterstützung für ausscheidende Soldatinnen und Soldaten auf Zeit (SaZ) der deutschen Bundeswehr mit einer Wehrdienstzeit von mindestens 4 Jahren.

SaZ, die nach dem 26. Juli 2012 zum Zeitsoldaten ernannt wurden, erhalten nach Beendigung ihrer Dienstzeit oder infolge einer Dienstunfähigkeit einen Anspruch auf die Zahlung von Übergangsgebührnissen über folgende Zeiträume:

Vier bis weniger als fünf Jahre Dienstzeit:

12 Monate

Übergangsgebührnisse

Fünf bis weniger als sechs Jahre Dienstzeit:

18 Monate

Übergangsgebührnisse

Sechs bis weniger als sieben Jahre Dienstzeit:

24 Monate

Übergangsgebührnisse

Sieben bis weniger als sieben Jahre Dienstzeit:

30 Monate

Übergangsgebührnisse

Acht bis weniger als sieben Jahre Dienstzeit:

36 Monate

Übergangsgebührnisse

Neun bis weniger als sieben Jahre Dienstzeit:

42 Monate

Übergangsgebührnisse

Zehn bis weniger als sieben Jahre Dienstzeit:

48 Monate

Übergangsgebührnisse

Elf bis weniger als sieben Jahre Dienstzeit:

54 Monate

Übergangsgebührnisse

Zwölf bis mehr Jahre Dienstzeit:

60 Monate

Übergangsgebührnisse

Die Übergangsgebührnisse betragen die Hälfte der Dienstbezüge des letzten Monats. Der Anspruch entfällt, wenn der SaZ weiterverpflichtet oder als Berufssoldat übernommen wird oder der ehemalige SaZ während des Bezugszeitraums erneut in ein Dienstverhältnis als SaZ berufen wird.