Mutter-Kind-Kur

Eine Mutter-Kind-Kur (auch „Mutter-/Vater-Kind-Kur“) ist eine Sonderform einer stationären medizinischen Vorsorge- bzw. medizinischen Rehabilitationsmaßnahme für Mütter und Väter. Sie dauert in der Regel drei Wochen.

Bei Vorsorgemaßnahmen steht die Beeinflussung von so genannten Risikofaktoren im Vordergrund, bei Rehabilitationsmaßnahmen das Zurechtkommen mit den und Verbessern der Folgen eines bereits eingetretenen gesundheitlichen Schadens.

Die Maßnahmen beinhalten je nach Bedarf und Empfehlung des Arztes Gruppen- und Einzelgespräche, Bewegungsprogramme, Ernährungsberatung, Entspannungsverfahren und vieles mehr.

Die Mutter bzw. der Vater steht bei dieser Maßnahme im Vordergrund. Kinder können bis 12 Jahre (in Ausnahmefällen bis 14 Jahre) die Mutter bzw. den Vater zur Maßnahme begleiten. Liegen bei einem Kind Erkrankungen wie z. B. Infektanfälligkeit, Verhaltensstörungen, Krankheiten der Haut, der Atemwege oder des Bewegungsapparates vor, kann die Behandlung des Kindes in Absprache mit dem Kinderarzt im Rahmen einer Mutter-/Vater-Kind-Maßnahme mit beantragt werden. Die Maßnahme ist auch als Mutter-Kur ohne Mitnahme der Kinder möglich.