Kurleistungen

Das Ziel einer Kur besteht darin, die Teilhabe am normalen Gesellschafts- und Arbeitsleben nach einer Erkrankung sowie beruflichen oder familiären Belastungen zu fördern.

Anstelle der Kur verwendet die Bundesbeihilfeverordnung den Begriff „ambulante Rehabilitationsmaßnahme in einem anerkannten Kurort“.

Kurleistungen sind beihilfefähig, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Die medizinische Notwendigkeit der Rehabilitationsmaßnahme muss amts- oder vertrauensärztlich festgestellt sein.
  • Die ambulante ärztliche Behandlung und die Anwendung von Heilmitteln am Wohnort sind für das Erreichen der Rehabilitationsziele nicht mehr ausreichend.
  • Im laufenden oder den drei vorangegangenen Kalenderjahren darf keine als beihilfefähig anerkannte Rehabilitationsmaßnahme durchgeführt und beendet worden sein. Es sei denn nach dem amts- oder vertrauensärztlichen Gutachten ist eine Rehabilitationsmaßnahme aus medizinischen Gründen in einem kürzeren Abstand notwendig.

Neben den medizinischen Leistungen trägt die Beihilfe auch einen Teil der Kosten für Unterkunft und Verpflegung (bis zur Höhe von 16 Euro pro Tag für maximal 21 Tage).