Härtefallreglungen: Zuzahlung für Chroniker auf ein Prozent begrenzt

Das Beihilferecht sieht eine Härtefallregelung vor und begrenzt damit die selbst zu tragenden Eigenbehalte beispielsweise für Arznei- und Heilmittel. Ist die innerhalb eines Kalenderjahres festgelegte Belastungsgrenze erreicht, entfallen diese Zuzahlungen auf Antrag für den Rest des Jahres.

Die Belastungsgrenzen im Rahmen dieser Härtefallregelung betragen in der Regel zwei Prozent des Bruttojahreseinkommens des Vorkalenderjahres. Für chronisch Kranke beträgt die Grenze ein Prozent.

Je nach Familienstand kann das dafür zu berücksichtigende Einkommen vermindert werden. Zum einen mindern sich die Einkünfte um 15 Prozent, sofern der Beihilfeberechtigte verheiratet ist. Zum anderen erfolgt die Anrechnung eines Kinderfreibetrags für jedes Kind bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.