Gewährung von Beihilfe für ambulante, stationäre oder teilstationäre Krankenhausbehandlung

Ambulante Behandlung

Die typische ambulante Behandlung lässt den gewohnten Lebensrhythmus weitgehend unberührt; der Patient verlässt seinen üblichen Lebensmittelpunkt nicht. Die ambulante Behandlung kann sowohl in einer Arztpraxis als auch in einem Krankenhaus durchgeführt werden. Eine besondere Art der ambulanten Behandlung ist die ambulante Operation in einem Ambulatorium, das auch oft als Tagesklinik bezeichnet wird.

(Voll-)Stationäre Behandlung

Eine Behandlung ist dann eine (voll-)stationäre, wenn der Patient ununterbrochen Tag und Nacht im Krankenhaus bleibt. Der Lebensmittelpunkt des Patienten verlagert sich für die Dauer der Krankenhausbehandlung aus der gewohnten privaten Umgebung in das Krankenhaus, das er nicht verlässt.

Teilstationäre Behandlung

Die teilstationäre Behandlung ist weder eine typisch ambulante noch eine typisch stationäre Behandlung. Teilstationäre Behandlungen werden vorrangig im Bereich der Psychotherapie und Psychiatrie durchgeführt. Bei einem Aufenthalt in Tageskliniken schläft der Patient nachts zuhause und ist nur tagsüber in der Klinik. Bei einem Aufenthalt in Nachtkliniken verbringt der Patient nur die Nacht in der Klinik und geht tagsüber seinen gewohnten Verrichtungen nach.