Familienzuschlag von der Beihilfe für Bundesbeamte

Im Rahmen der Besoldung erhalten Beamte, Richter und Soldaten – sofern die Voraussetzungen vorliegen – einen Familienzuschlag in Abhängigkeit von der Besoldungsgruppe, dem Familienstand und der Anzahl der Kinder.

Beihilfe für den Ehepartner: Ehebezogener Familienzuschlag

Den Familienzuschlag (Stufe 1) erhalten Beamte, Richter und Soldaten, die

  • verheiratet sind,
  • verwitwet sind,
  • geschieden sind oder deren Ehe für nichtig erklärt ist, wenn sie dem früheren Ehegatten aus letzter Ehe zum Unterhalt verpflichtet sind,
  • ein Kind haben, für das sie kindergeldberechtigt sind, oder
  • die eine Person pflegen, die nicht nur vorübergehend in der Wohnung des Beihilfeberechtigten aufgenommen wurde.

Der Beamte erhält den Familienzuschlag nur zur Hälfte, sofern der Ehepartner ebenfalls einen Anspruch auf Familienzuschlag aus einer Tätigkeit im öffentlichen Dienst hat.

Beihilfe fürs Kind: Kinderbezogener Familienzuschlag

Für jedes Kind, für das sie kindergeldberechtigt sind, wird Beamten, Richtern und Soldaten ein erhöhter Familienzuschlag (Stufe 2) gewährt. Diesen erhalten sinngemäß auch ledige und geschiedene Beamte.

Hat auch der Ehepartner einen Anspruch auf Familienzuschlag aus einer Tätigkeit in einer Behörde, so erhält derjenige Ehegatte den kinderbezogenen Teil des Familienzuschlags, der das Kindergeld erhält.

Familienzuschläge von Landesbeamten

Die Regelungen können in den einzelnen Bundesländern abweichen. So ist zum Beispiel in einigen Bundesländern der ehebezogene Teil zugunsten des kinderbezogenen Anteils des Zuschlags entfallen.