Belege

Die beihilfeberechtigte Person muss bei ihrer zuständigen Beihilfestelle die Beihilfe schriftlich beantragen. Dazu sind bestimmte Antragsformulare aus Gründen der Rechtssicherheit und Vollständigkeit zu verwenden. Diese sind beim Dienstherrn bzw. der Beihilfestelle erhältlich oder als Download abrufbar. Bei Erstantrag sind umfassendere Angaben (Versicherungsverhältnisse, Berücksichtigung von Kindern etc.) bzw. entsprechende Nachweise erforderlich.

Dem Beihilfeantrag müssen außerdem die Belege für die entstandenen Aufwendungen (z. B. Arztrechnungen, Rezepte) beigefügt werden. Lesbare Kopien reichen in der Regel aus. Rechnungen von Ärzten, Zahnärzten und Heilpraktikern müssen die folgenden Angaben enthalten:

  • Diagnose
  • Angaben zum behandelten Patienten
  • Datum der Leistungserbringung
  • Ziffern der GOÄ, GOZ, GebüH

Eine vorherige Zusage durch die Beihilfestelle ist in bestimmten Fällen erforderlich, z. B. bei

  • Reha-Maßnahmen,
  • psychotherapeutischen bzw. psychosomatischen Behandlungen,
  • Verhaltenstherapien etc.

Die Vorlage eines Heil- und Kostenplans ist in der Regel bei Zahnersatzmaßnahmen erforderlich und in jedem Fall zu empfehlen.

Für die Erstattung der privaten Restkostenversicherung sind in der Regel Originalrechnungen oder Duplikate bei dem privaten Krankenversicherer einzureichen. Die Rechnungsbelege müssen den Namen der behandelten Person, die Bezeichnung der Krankheit, die Behandlungstage und die Honorare für die einzelnen Behandlungen enthalten. Arzneimittelrechnungen müssen darüber hinaus insbesondere das Apothekenkennzeichen und die Pharmazentralnummern (PZN) enthalten.