Behandlungsmethoden

Beihilfefähig sind Aufwendungen, wenn sie dem Grunde nach notwendig und der Höhe nach angemessen sind. Über die Notwendigkeit und Angemessenheit entscheidet die Beihilfestelle.

Maßstab für die Notwendigkeit ist die objektive medizinische Notwendigkeit der jeweiligen Behandlungsmaßnahme. In der überwiegenden Zahl der Beihilfefälle wird diese unterstellt, wenn eine Maßnahme durch einen Arzt oder Zahnarzt angeordnet bzw. vorgenommen wurde. Bei begründeten Zweifeln an der medizinischen Notwendigkeit kann die Beihilfestelle ggf. einen Amts- oder Vertrauensarzt hinzuziehen.

Aufwendungen für wissenschaftlich allgemein nicht anerkannte Behandlungsmethoden sind bis auf wenige Ausnahmen grundsätzlich nicht beihilfefähig.