Arznei- und Verbandmittel

Arzneimittel sind Mittel, die insbesondere dazu bestimmt sind, die Gesundheit wiederherzustellen oder Krankheiten zu heilen oder zu mindern.

Verbandmittel sind Stoffe, die bei der Versorgung von Wunden und Verletzungen benötigt werden, z. B. Mullbinden, Pflaster oder Desinfektionsmittel.

Beihilfefähig sind ärztlich verordnete Arznei- und Verbandmittel. Beamte des Bundes und der meisten Bundesländer müssen einen Eigenanteil an den Kosten des Arzneimittels zahlen. Bei bestimmten Personen (insbesondere Kinder vor Vollendung des 18. Lebensjahres) und besonderen Anlässen (z. B. Schwangerschaftsbeschwerden, Vorsorgeleistungen) entfällt der Abzug. Nach Überschreiten bestimmter Belastungsgrenzen innerhalb eines Kalenderjahres erfolgt keine Kürzung mehr.

Nicht beihilfefähig sind i. d. R. Aufwendungen für

  • verschreibungspflichtige Arzneimittel, die nach den Arzneimittelrichtlinien von der Kassenversorgung ausgenommen sind;
  • nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel für Personen über 18 Jahren (außer bei Arzneimitteln, die bei Behandlung schwerwiegender Erkrankungen als Therapiestandard gelten).