Anschlussheilbehandlung: Was ist der Unterschied zur Kur?

Die Anschlussheilbehandlung (auch Anschlussrehabilitation genannt) ist eine medizinische Rehabilitationsmaßnahme. Sie unterscheidet sich von der Heilkur im Wesentlichen dadurch, dass sie sich aus medizinischen Gründen unmittelbar oder spätestens innerhalb von vierzehn Tagen an einen Krankenhausaufenthalt anschließen muss. Anschlussrehabilitationen finden entweder ambulant, teilstationär oder stationär in anerkannten Rehabilitationseinrichtungen statt. Es gilt der Grundsatz „ambulant vor stationär“. Eine stationäre Anschlussrehabilitation kommt erst dann in Betracht, wenn ambulante Rehabilitationsmaßnahmen nicht ausreichend oder auf Grund der starken Beeinträchtigung des Gesundheitszustandes nicht möglich ist. Anschlussrehabilitationen dauern in der Regel drei Wochen. Eine Verlängerung ist nur aus dringenden medizinischen Gründen möglich. Sie werden üblicherweise vom gesetzlichen Rehabilitationsträger erstattet.

Ärztliche Leistungen, Arzneimittel, ärztlich verordnete Heilbehandlungen, Fahrkosten und sogar eine bisweilen erhobene Kurtaxe oder ein ärztlicher Schlussbericht zur Rehabilitation sind dem Grunde nach beihilfefähig. Für Aufwendungen für Unterkunft und Verpflegung und Pflege gibt es in angemessenem Umfang Beihilfe über die  Beihilfestelle.