Die Private Krankenversicherung für Kommunalbeamte

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Was wären die Kommunen ohne die Beamten des gehobenen technischen Diensts? Niemand würde die anspruchsvollen Aufgaben der Techniker und Ingenieure erledigen. In dieser Dienstgruppe arbeiten Kommunalbeamte im Feuerwehrdienst, im Forstdienst, Vermessungsdienst, im gartenbautechnischen Dienst und kartografischen Dienst. Für Handwerksmeister, Forstwirte, Geodäten, Garten- und Landschaftsbauer und Geografen bieten die Kommunen attraktive Arbeitsplätze – als Beamte auf Probe und später als Beamte auf Lebenszeit.

Wenn Sie sich für eine solche Position bei einer Kommune bewerben, sollten Sie wissen, was der Dienstherr Kommunalbeamten im gehobenen technischen Dienst bietet und was dieser für Sie neben einem attraktiven Gehalt leistet.

Kommunalbeamte erhalten Beihilfe

Die Attraktivität ergibt sich neben einer praktisch unkündbaren Lebensstellung daraus, dass Kommunalbeamte Beihilfe erhalten – zusätzlich zum meist gut bemessenen Gehalt. Mit der Beihilfe übernimmt die Kommune einen Teil der Krankheitskosten. Das sind alle beihilfefähigen Aufwendungen für Sie als Kommunalbeamter im gehobenen technischen Dienst selbst und Ihre Familie.

Lebens- oder Ehepartner sowie die Kinder erhalten also auch Beihilfe. Je nach Familienstand und Bundesland erhalten Sie selbst 50 Prozent der medizinisch notwendigen Leistungen durch die Beihilfe erstattet. Für Ihre Kinder und den Partner, sofern dieser selber nur wenig verdient, übernimmt die Beihilfe sogar 70 Prozent der Krankheitskosten.

Trotzdem: Private Krankenversicherung für Kommunalbeamte gesetzlich vorgeschrieben

Früher finanzierten vor allem jüngere Beamte ihren Eigenanteil gerne selber. Sie sparten sich die ohnehin günstige Restkostenversicherung. Dies hat der Gesetzgeber mittlerweile untersagt. Seither gilt eine allgemeine Krankenversicherungspflicht – auch für Beamte und ihre Restkosten. Grundsätzlich können Sie wählen, ob Sie Ihren Vertrag bei einer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) oder einer private Krankenversicherung (PKV) abschließen.

Dazu müssen Sie allerdings wissen, dass die GKV nur sogenannte Vollkostentarife anbietet. Die GKV übernimmt dann immer 100 Prozent der beihilfefähigen Aufwendungen. Die Beihilfe leistet dann nichts darüber hinaus. Und die Beiträge der GKV müssen Sie komplett aus der eigenen Tasche bezahlen. Anders als bei Angestellten gibt es für Beamte keinen Arbeitgeberzuschuss zur GKV. Entsprechend hoch sind die Beiträge. Anders ist es, wenn Sie eine Private Krankenversicherung für Kommunalbeamte mit einem Beihilfeergänzungstarif abschließen.

Kosten: Private Krankenversicherung für Kommunalbeamte im gehobenen technischen Dienst

Die Unterschiede der GKV und der PKV in den Tarifstrukturen wirken sich unmittelbar auf die Kosten der Krankenversicherung für Kommunalbeamte aus. In der GKV berechnen sich die Kosten aus dem Bruttogehalt. Der gewöhnliche Arbeitnehmer zahlt bei einer Ortskrankenkasse 15,6 Prozent, der Arbeitgeber legt 14,6 Prozent drauf. Der Beamte muss Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeitrag alleine schultern.

Die Folge: Bei einem monatlichen Bruttogehalt von 3.000 Euro liegt der Monatsbeitrag eines Beamten in der GKV bei über 500 Euro. In der Privaten Krankenversicherung müsste ein 27-jähriger Kommunalbeamter im gehobenen technischen Dienst lediglich knapp 180 Euro Monatsbeitrag zahlen. Denn bei diesem Beihilfeergänzungstarif ist berücksichtigt, dass die Krankenversicherung bei allen Aufwendungen nur 50 Prozent bezahlen muss. Die andere Hälfte übernimmt die zuständige Beihilfestelle der Kommunalbeamten.

Beihilfestelle und PKV erstatten auf Antrag die Auslagen

Anders als in der GKV müssen Kommunalbeamte mit Beihilfe zunächst alle Ausgaben auslegen. Als Privatpatienten erhalten Sie Rechnungen von Ihren Ärzten, die Sie innerhalb einer angemessenen Frist von zwei bis vier Wochen überweisen müssen. Ihre Rechnungen legen Sie umgehend nach Eingang mit dem Antrag auf Erstattung der Beihilfe Ihrer zuständigen Beihilfestelle vor.

Die Erstattungshöhe richtet sich dann nach Ihrem Beihilfeanspruch. Wenn die Beihilfestelle Ihren Antrag geprüft und den Beihilfeanteil ausgezahlt hat, legen Sie die Rechnungen nun Ihrer privaten Krankenversicherung vor. Diese übernimmt dann die Restkosten bis maximal 100 Prozent des gesamten Rechnungsbetrags. Die private Krankenversicherung ergänzt also die Beihilfe; gemeinsam zahlen beide aber nie mehr als 100 Prozent.

Fazit: Private Krankenversicherung für Kommunalbeamte mit Beihilfe meist günstiger

Wenn Sie nun als angehender Kommunalbeamter im gehobenen technischen Dienst ihre Krankenversicherung neu regeln müssen, sollten Sie einen Anbieter der PKV wählen. Denn in der GKV ist es für Sie und Ihre Familie in der Regel teurer. Lediglich für Familien mit vielen Kindern und einem Partner mit lediglich geringem Einkommen kann die GKV günstiger sein. Denn sie ist als Familienversicherung ausgelegt, in die nur der arbeitende Elternteil einzahlt und alle anderen bei gleicher Beitragshöhe mitversichert sind. Bei der PKV müssen alle Familienmitglieder einzeln versichert sein.

Und noch etwas sollten Sie bedenken: Nur eine private Krankenversicherung bietet Beihilfeergänzungstarife für Ihre Kinder und Partner, die entsprechend günstiger sind als die GKV. Denn die Beihilfe übernimmt für sie bis zu 70 Prozent der Krankheitskosten. Vor allem sind Sie und Ihre Familie in der PKV Privatpatienten und genießen deutlich mehr Leistungen als in der GKV.

Wenn Sie weitere Informationen über die Beihilfe für Kommunalbeamte des gehobenen technischen Dienstes wünschen, besuchen Sie www.beihilferatgeber.de. Und mit dem Beihilferechner können Sie auch gleich Ihren Monatsbeitrag bei der Continentale berechnen.

 

 

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