Die Private Krankenversicherung für angehende Beamte bei Polizei, Zoll und Justiz

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Beamtenanwärter bei Polizei, Zoll und Justiz – Das sollten Sie über Ihre Absicherung wissen

Die Bundes- und Landesbehörden von Polizei, Zoll und Justiz bieten solide Ausbildungen und sichere Berufsperspektiven. Mit Beginn des Dienstverhältnisses erhalten Beamtenanwärter neben ihrer Besoldung auch Beihilfe oder Heilfürsorge. In jedem Fall müssen Sie sich vor Dienstantritt um eine Beihilfeversicherung kümmern. Hier erfahren Sie, welche Laufbahnen Sie einschlagen können und wie Sie sich mit einer Restkostenversicherung oder einer Anwartschaftsversicherung bei der Continentale richtig kranken- und pflegeversichern.

Die Bundespolizei und die Landespolizei-Behörden suchen zurzeit viele Bewerber. Sie stellen Beamtenanwärter ein überwiegend für den mittleren und den gehobenen Dienst. Nur noch Zoll und Justiz bieten Einstiegspositionen im einfachen Dienst. Für den einfachen Dienst müssen Sie einen Hauptschulabschluss nachweisen; für den mittleren Dienst benötigen Sie einen Realschulabschluss; und der gehobene Dienst steht Ihnen nur mit einem Fachabitur offen. Der höhere Dienst wiederum ist für Hochschulabsolventen mit einschlägigen Studienfächern vorgesehen.

Der einfache Dienst bei den Zoll- und Justiz-Behörden

Im einfachen Dienst übernehmen Sie angelernte Tätigkeiten. Dazu zählen beispielsweise Bewachungs-, Aufsichts- und Kontrollfunktionen sowie einfache Verwaltungsaufgaben. Im Bund bieten nur noch der Zoll, auf Länderebene auch die Justiz Stellen im einfachen Dienst. Einstellungsvoraussetzungen sind neben dem Hauptschulabschluss die persönliche Eignung. Dazu gehören die deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines EU-Staates; Sie dürfen nicht vorbestraft und müssen gesund sein.

Abhängig vom späteren Einsatzgebiet dauert der Vorbereitungsdienst von wenigen Wochen bis zu einem Jahr. Die Besoldung bewegt sich in den Besoldungsgruppen A 2 bis A 6. Je nach Bundesland variiert die Besoldungshöhe. Während ihrer Laufbahn können sich Beamte im einfachen Dienst in eine höhere Besoldungsgruppe hocharbeiten. Alle zwei bis vier Jahre spendiert der Dienstherr eine Besoldungserhöhung, die in der Regel die Teuerungsrate ausgleicht.

Der mittlere und gehobene Dienst bei Bundes- und Landes-Polizei, Justiz und Zoll

Der Vorbereitungsdienst bei den Polizei- und Justizbehörden dauert in der Regel zwei Jahre. Er gliedert sich in einen theoretischen Teil, der auf den landes- und bundeseigenen Fachschulen stattfindet. Bei der Polizei findet der praktische Teil in der Regel bei der Bereitschaftspolizei statt. Am Ende der Ausbildung steht eine sogenannte Laufbahnprüfung. Die Besoldung beginnt bei A 5 und endet bei A 9. Je nach Einsatzgebiet, dem persönlichen Engagement und Fortbildungen besteht die Möglichkeit zum Bewährungsaufstieg. Die Einstellungsvoraussetzungen sind wie beim einfachen Dienst: Sie müssen gesundheitlich fit sein, EU-Bürger und dürfen nicht vorbestraft sein.

Der höhere Dienst bei Polizei, Justiz und Zoll

Der höhere Dienst steht nur Absolventen von Hochschulen offen. Bei der Polizei führt Sie der Weg in die höhere Polizeiverwaltung und die Kriminalpolizei. An Anfang steht ein zweijähriges Referendariat. Bei der Justiz sind danach neben höheren Verwaltungsstellen vor allem Volljuristen mit zweitem Staatsexamen gefragt, die dann in die Staatsanwaltschaft oder zu einem Richteramt berufen werden können. In der höchsten Laufbahn für Beamte werden Sie nach den Besoldungsgruppen A 13 bis A 16 bezahlt.

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Der Dienstherr leistet für Beamte und Beamtenanwärter besondere Fürsorge

Schon während der Ausbildung übernimmt der Staat gegenüber seinen Beamtenanwärtern eine besondere Fürsorge. Das zeigt sich darin, dass der Bund und die Länder einen Teil der Krankheitskosten übernehmen. Diese so genannte Beihilfe wird über die Beihilfestellen abgerechnet. Je nach Familienstand trägt die Beihilfe 50 Prozent der medizinisch notwendigen Aufwendungen für den Beamten selbst und bis zu 70 Prozent für seine Angehörigen wie Ehepartner und Kinder. Die verbleibenden 30 bis 50 Prozent muss der Beamte mit einer – umgangssprachlich oft so bezeichneten – Beihilfeversicherung abdecken.

Korrekterweise handelt es sich aber um eine private Krankenversicherung, die nur die Restkosten abdeckt, die der Dienstherr nicht zahlt. Sie wird deshalb auch Restkostenversicherung genannt. Grundsätzlich kann man sich als Beamtenanwärter auch bei einer gesetzlichen Krankenkasse weiterversichern. Diese gibt es aber nur als Vollkostenversicherung und nicht nur als ergänzende Leistung zur Beihilfe. In der Praxis bedeutet das, dass die Beihilfe dann nichts mehr zahlt. Die private Restkostenversicherung ist also in jedem Falle die günstigere Variante.

Heilfürsorge trägt 100 Prozent der Krankheitskosten für Beamte im Vollzugsdienst

Für besonders gefährdete Berufsgruppen innerhalb des Polizei-, Justiz- und Zoll-Vollzugsdienstes trägt der Dienstherr mit der Heilfürsorge sogar 100 Prozent der medizinisch notwendigen Maßnahmen. Diese werden als so genannte Sachleistungen von den jeweiligen medizinischen Dienststellen der Behörden erbracht. Die Heilfürsorge ist in den Ländern unterschiedlich geregelt. Sie steht nur den Beamten selber zu; für ihre Angehörigen übernimmt der Dienstherr aber die Beihilfe. Je nach Familienstand und Bundesland übernimmt die zuständige Beihilfestelle bis zu 70 Prozent.

In jedem Fall aber endet die Heilfürsorge nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Einsatzdienst auch für den Beamten. Dann haben sie aber wie alle pensionierten Beamten Anspruch auf Beihilfe, die 70 Prozent der medizinisch notwendigen Auslagen erstattet. Die verbleibenden 30 Prozent müssen sie über eine private Restkostenversicherung abdecken.

Und hier gibt es eine Besonderheit: Eine private Krankenversicherung legt immer das Eintrittsalter und den Gesundheitszustand beim Abschluss zugrunde. Wer bereits älter oder chronisch erkrankt ist, zahlt höhere Beiträge oder wird gar nicht mehr aufgenommen. Es sei denn, Sie schließen bereits in jüngeren Jahren als Vollzugsbeamter mit Heilfürsorgeanspruch vor Ihrem Ausbildungsbeginn eine Anwartschaftsversicherung ab.

Besonderheiten der Heilfürsorge bei der Bundespolizei und der Polizei der Länder

Beamte der Bundespolizei erhalten die Heilfürsorge dem Grunde nach als Sachleistung durch den polizeiärztlichen Dienst. Es besteht für Sie aber keine Verpflichtung, sich von ihm behandeln zu lassen. Deshalb haben viele Bundespolizisten auch eine Krankenversichertenkarte. Das letzte Wort und die Kontrollbefugnis ihres Gesundheitszustandes obliegen jedoch immer dem Polizeiarzt. Er kann Berichte beim behandelnden Arzt anfordern und darf Sie selbst untersuchen.

Die Leistungen der Heilfürsorge für Beamte der Bundespolizei sind ähnlich denen der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Ansprüche der Landespolizeibeamten sind in den Heilfürsorgegesetzen der Länder geregelt. In Berlin und Brandenburg erhalten Sie überhaupt nur noch Beihilfe, in vielen anderen Ländern haben Sie Anspruch auf freie Heilfürsorge. Solange Landespolizeibedienstete bei der Bereitschaftspolizei in Gemeinschaftsunterkünften leben, also beispielsweise während der Alarmbereitschaft, Übungen oder Einsätzen, dürfen Sie sich nur vom Polizeiarzt behandeln lassen.

Besonderheiten für Richter

Für die meisten Beamten bei den Justizbehörden gelten die Landesbeamtengesetze; Ausnahme bilden die Bundesgerichte, die dem Bund unterstehen. Richter sind aber nach dem Gesetz keine Beamten. Für Berufsrichter gilt das Richtergesetz, das sich auf Beamtenrecht bezieht. Daher haben sie einen Anspruch auf Beihilfe. Abhängig davon, ob sie an Landes- oder Bundesgerichten arbeiten, kommen die Beihilfegesetze nach Bundes- oder Landesrecht zur Anwendung.

Anwartschaftsversicherung zusammen mit Pflegeversicherung abschließen

Die Anwartschaftsversicherung sollten Sie immer auch gleich zusammen mit der gesetzlich vorgeschriebenen Pflegeversicherung abschließen. Für die Anwartschaftsversicherung wird Ihr Gesundheitszustand zum Eintritt praktisch eingefroren. Wenn Sie nach zwei oder drei Jahrzehnten nur noch Beihilfe erhalten und Ihre Krankenversicherung aktivieren, müssen Sie sich keiner weiteren Risikoprüfung unterziehen. Neben dieser „kleinen Anwartschaft“ können Sie auch eine „große Anwartschaft“ wählen. Hier wird nicht nur der Gesundheitszustand, sondern auch das Eintrittsalter „eingefroren“. Der Beitrag für die große Anwartschaftsversicherung ist daher höher als für die kleine.

Schließen Sie vor Ausbildungsbeginn Ihre Restkosten- oder Anwartschaftsversicherung ab

Als Beamtenanwärter bei Bundes- oder Landespolizei, im Justiz- und Zollwesen sollten Sie vor dem Diensteintritt eine Restkostenversicherung abschließen und im Vollzugsdienst eine Anwartschaftsversicherung. Da alle Berufsgruppen zudem eine gesetzliche Pflegeversicherung brauchen, sollten Sie diese auch gleich abschließen. Für beihilfeberechtigte Angehörige benötigen Sie ebenfalls eine Restkostenversicherung. So sichern Sie sich und Ihre Familie heute und für die Zeit nach Ihrem aktiven Dienst sinnvoll ab.

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Hier erfahren Sie:
  • Was die Beihilfe für Sie und Ihre Angehörigen zahlt
  • Was Sie mit einer Restkostenversicherung absichern müssen
  • Was eine Restkostenversicherung der Continentale kostet